Verschlusszeit

so wirkt sich die Belichtungszeit aus...

Für die Bildgestaltung gibt es neben der Blende und Brennweite auch noch die Verschlusszeit oder Belichtungszeit. Diese ist für die Dauer der Länge des Lichteinfalles auf den Sensor verantwortlich. Eine kurze Verschlusszeit lässt Bilder wie eingefroren aussehen. Dagegen längere Belichtungszeiten führen eher dazu, dass Motive verwackeln oder verwischen.

Es gibt bei der Verschlusszeit bei Fotografen eine „Magische Grenze“, die liegt etwa bei 1/60 sek. Alle die darüber liegen sind kurze und die die darunter liegen sind lange Verschlusszeiten. Beispiel 1/250, 1/500 oder höher sind demnach kurze und 1/30, 1/15 oder niedrieger sind lange Verschluss bzw. Belichtungszeiten.

Bei kurzen Belichtungszeiten gibt es selten ein Problem. Aber jeder Fotograf kennt die Folgen einer längeren Verschlusszeit: Verwackelte und unscharfe Bilder. Dies geschieht meist durch die falsche Kamerahaltung.

Fotografieren bei wenig Licht

Es gibt immer Probleme bei Dunkelheit ein scharfes unverwackeltes Foto zu machen. Du kannst entscheiden ob Du die Kamera gegen verwackeln stabilisieren tust oder den ISO-Wert erhöhst. Beachte nur beim ISO-Wert, dass es bei zu hohen Werten zu starkem Bildrauschen führen kann. Wenn das alles nichts hilft, bleibt nur noch ein Stativ oder den Blitz zu benutzen.

Aber warum schafft man da nicht gleich lange Verschlusszeiten ab. Wenn sie doch zu Problemen führen können.
Dies hat gestalterische Aspekte. Weil Unschärfe und Wischeffekte bei der Bildgestaltung in der Fotografie auch zur gestalterischen Freiheit zählen.

Fotografieren bei viel Licht

Wenn die Sonne scheint ist die Lichtintensität sehr hoch. Da reicht wenn du ds die Blende ein wenig öffnest um eine gute Beloichtung der Bilder zu erhalten. Daher kann man bei gutem Licht mit kurzer Verschlusszeit gestochen scharfe Sport- und Bewegungsaufnahmen machen.

Besonders schwierig wird es wenn wir versuchen mit geöffneter Blende zu foografieren. Da wir den ISO-Wert nicht weiter runter wie 100 oder 50 stellen können, benötigen wir eine Kamera die sehr schnelle Verschlusszeiten ermöglicht. Nur dies ist nicht bei jeder Kamera gegeben. Daher kann oder wird es vorkommen, das du ein Bild manchma überbelichtest.Aber es gibt da Abhilfe wie du dem entgegenwirken kannst. Gegegen viel Licht gibt es die sogenannten ND-Filter oder Graufilter. . Diese können die Lichtmenge die in die Kamra einfällt reduzieren.

Bewegte Motive

Wenn man mit der Standard-Automatik der Kamera fotografiert kann es passieren, dass die Bilder ein wenig verwischen oder in die Unschärfe abgleiten. Das liegt daran, dass sich die Automatik immer im mittleren Bereich der Einstellungen bewegt.
Im klaren heißt das:
Verschlusszeit zwischen: 1/125 u. 1/60sek.
Blende zwischen: f5,6 u. f8

Die Bilder sind in Ordnung, aber auch nicht perfekt. Was kann man also dagegen tun? Dem Fotograf muss im Voraus klar sein, wie das Motiv im Bild auszusehen hat. Soll es eher weich und sinnlich wirken oder lieber eingefroren und scharf? Und kann dann selber die Einstellungen an der Kamera vornehmen. Dieses manuelle/teilautomatische Benutzen der Kamera bedarf aber einer an Geschick und Können. Also probiere es aus und geb nicht auf wenn es mal voll daneben geht. Wir haben alle einmal angefangen.